Nach einem kurzen, aber heftigen Sommergewitter drohte ein starker, abgebrochener Ast auf die Fahrbahn zu fallen. Dieser wurde von uns entfernt.
Ein Vegetationsbrand mit der Gefahr des Übergreifens auf ein Wohnhaus wurde am Abend gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, daß ein Mitbürger lediglich eine Feuerschale, unter Beachtung von Sicherheitsmaßnahmen, betrieben hat. Wir brauchten nicht weiter tätig zu werden.
Durch den Rettungsdienst wurde wir zur Tragehilfe für einen akut erkrankten Mitbürger in der Gartenstraße angefordert. Dieses wurde von uns erledigt.
Im der Straße Im Dänsch mußte am Abend eine Ölspur abgestreut werden. Wir führten die Erstmaßnahmen durch, zur Reinigung der Straße wurde eine Fachfirma hinzugezogen.
Am heutigen Nachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Mulsum zu einer technischen Hilfeleistung mit dem Stichwort „Ast hängt über Straße“ alarmiert.
Vor Ort kontrollierten die Einsatzkräfte die Gefahrenstelle und sicherten den betroffenen Bereich ab. Anschließend wurde der Ast unter Einsatz einer Astsäge entfernt, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.
Für die Feuerwehr Mulsum ging es gestern Abend zu einem ganz besonderen Einsatz. Punkt 19:20 ertönten die Sirenen in Mulsum und die Feuerwehr rückte in Rekordzeit mit allen Fahrzeugen aus. Grund dafür war eine Übung unter besonderen Umständen.
Die Alarmmeldung lautete:
"Piept Melder seit 18.718 Tagen".
Damit war allerdings nicht der Rauchwarnmelder gemeint, zu dem wir alarmiert wurden, sondern der Funkmeldeempfänger unseres ehemaligen Ortsbrandmeisters Heiner Heitmann.
Diese Zahl betitelt seine aktive Zeit seit seinem Beginn in der Feuerwehr Mulsum bis zum heutigen Tage. Denn Heiner ist vor wenigen Tagen 67 Jahre alt geworden und scheidet somit zum heutigen Tag aus der aktiven Abteilung der Feuerwehr aus.
In dieser langen Zeit war er nicht nur aktiver Feuerwehrmann, sondern führte die Wehr von 1993 bis 2022 als unser Ortsbrandmeister. 29 Jahre hat er sich jeden Tag aufs Neue für unsere Feuerwehr eingesetzt und sie weiter vorangebracht.
Er hat außerdem viele Generationen Feuerwehr mitgeprägt, gerade in seiner Zeit als Ortsbrandmeister.
Mit dieser Übung wollten wir, die Feuerwehr Mulsum, unserem ehemaligen Ortsbrandmeister nochmal den Respekt erweisen, welchen er verdient hat.
An dieser Stelle nochmals:
Danke Heiner für dein Engagement in der Feuerwehr und die ganzen schönen Momente.
Die Ortsfeuerwehr Mulsum wurde am gestrigen Freitag um 09:03 Uhr mit dem Stichwort TH-ÖL zu einer vermeintlichen Ölspur alarmiert, die sich von Kutenholz bis Mulsum ziehen sollte.
Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde schnell klar, dass es sich bei der Spur lediglich um 💧 Wasser handelte, sodass der Einsatz nach kurzer Zeit beendet werden konnte.
Ein Tankwagen war am Morgen von der Straße abgekommen und drohte umzukippen. Wir sicherten die Unfallstelle, nahmen Betriebsstoffe auf und unterstützen bei der Bergung.
Durch den Rettungsdienst wurde wir zur Tragehilfe im Mühlenweg angefordert. Dieses wurde von uns erledigt.
AED-Einsatz: Zu einer Reanimation wurden wir in der Nacht gerufen. Wir führten die notwendigen Maßnahmen bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt durch.
Zu mehreren technischen Hilfeleistungen rückten wir am Freitag aus. Durch den Wintersturm Elli drohten gerade verlegte Dachplatten von einem Einfamilienhaus zu fallen. Wir beseitigten die Gefährdungslage mit Unterstützung der Stader Drehleiter. Weiterhin bargen wir zwei LKW´s und einen PKW, die in Schneewehen stecken geblieben, bzw. in den Seitenstreifen gerutscht waren.
Ein durch die Schneelast abgeknickter starker Ast eines Baumes blockierte einen Weg und gefährdete die Sicherheit von Passanten. Der Ast wurde von uns entfernt und der Weg wieder freigegeben.